Ujma, Christina: Fanny Lewald (1811-1889)
Artikel-Nr.: 978-3-89528-807-4
Fanny Lewald, deren Geburtstag sich am 24. März 2011 zum 200. Mal jährt, war die wohl bedeutendste deutschsprachige Romanschriftstellerin ihrer Zeit. Ihr entschiedener Einsatz galt der Emanzipation von Frauen und Juden. Vom Vormärz bis in die Gründerzeit blieb sie eine politisch engagierte Intellektuelle, die versuchte, ihren Einfluss publizistisch geltend zu machen.
In den Beiträgen zum vorliegenden Band, einer Hommage an diese große Autorin und Persönlichkeit, werden die vielfältigen Aspekte ihres komplexen Werks analysiert und ihre Beziehungen zu den Zeitgenossen sowie die besonderen Bedingungen ihrer Rezeptionsgeschichte untersucht.
| Daten |
Christina Ujma (Hg.) Fanny Lewald (1811-1889) Studien zu einer großen europäischen Schriftstellerin und Intellektuellen Vormärz-Studien Bd. XX 2011 ISBN 978-3-89528-807-4 283 Seiten kartoniert |
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| Inhalt |
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| Autoreninfo |
Christina Ujma, Dr. phil., lehrte nach ihrem Studium der Germanistik, Anglistik, Politologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Marburg, Pisa und Loughborough und der FU Berlin; seit 2010 lehrt sie an der Universität Paderborn. Im Aisthesis Verlag sind zuletzt von ihr erschienen: Fanny Lewalds urbanes Arkadien. Studien zu Stadt, Kunst und Politik in ihren italienischen Reiseberichten aus Vormärz, Nachmärz und Gründerzeit (2007) und Wege in die Moderne. Reiseliteratur von Schriftstellerinnen und Schriftstellern des Vormärz (Hg., 2009). |
| Lese-/Hörprobe |
Leseprobe: 9783895288074.pdf |
| Aus der Kritik |
Fanny Lewalds Werk und Vita sind einmalig in der deutschen Literaturgeschichte. Schließlich war sie die berühmteste deutsche Romanautorin des 19. Jahrhunderts. Die deutsch-jüdische Schriftstellerin galt in ihrer Zeit als deutsche George Sand und wurde berühmt durch ihre Romane, aber auch durch ihr unkonventionelles Privatleben. Sie war zudem eine ausgesprochen politische Autorin, Fürsprecherin der Frauenrechte und in ihrer Jugend auch Parteigängerin und Chronistin der Revolution von 1848. Sie ist unter den bedeutenden Autorinnen des 19. Jahrhunderts sicher die vielseitigste, deren Werk nicht nur Romane, sondern auch politische, autobiografische und journalistische Arbeiten umfasst. |
| Reihe |
Vormärz-Studien Bd. XX |