»Sie haben unbeschreiblich unangebrauchte Kräfte und Antriebe, Lust, Blick, Bereitschaft und eine in aller Heimlichkeit gediehene Reife«, schrieb Rainer Maria Rilke 1918 voller Bewunderung in einem Brief an Hertha Koenig. Und tatsächlich zeigt sich die Dichterin in ihrem Werk als eine großartige und hellsichtige Chronistin menschlicher Gefühle, die es wiederzuentdecken lohnt.