Feldhoff, Heiner: Paul Deussen und ich
Artikel-Nr.: 978-3-89528-870-8
„Der erste wirkliche Kenner der indischen Philosophie in Europa: mein Freund Paul Deussen“ (Friedrich Nietzsche)
In der offenen Form des Aphorismus, des erzählerischen Fragments, der subjektiven Reflexion umkreist Heiner Feldhoff Leben und Werk des Philosophen Paul Deussen (1845-1919), der als Denker in der Nachfolge Schopenhauers, als Indologe und Übersetzer vedischer Schriften und nicht zuletzt als Freund Nietzsches bemerkenswerte Spuren in der Geistesgeschichte hinterlassen hat.
Feldhoffs pointierte „Nachträge aus Oberdreis“, dem Westerwälder Geburtsort Deussens, versammeln eine Vielzahl von erlesenen und erlebten Beispielen dafür, wie befreiend es ist, sich aus dem „Existenzkerker“ herauszudenken …
| Daten |
Heiner Feldhoff Paul Deussen und ich Nachträge aus Oberdreis AISTHESIS argonautenpresse 2011 ISBN 978-3-89528-870-8 85 Seiten Klappbroschur |
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| Inhalt |
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| Autoreninfo |
Heiner Feldhoff, geboren 1945 in Steinheim/Westfalen, aufgewachsen in Duisburg, Studium der Germanistik und Romanistik in Münster. Bis 1996 im Schuldienst. Lebt in Oberdreis im Westerwald. |
| Aus der Kritik |
[...] Deussen ist der Nachwelt in dreifacher Hinsicht in Erinnerung, als Freund Nietzsches, als Indologe und Übersetzer vedischer Schriften sowie als Gründer der Schopenhauer-Gesellschaft (meist in dieser Reihenfolge). In aphoristischer Form verbindet Feldhoff Erlebnisse, Zitate und Erkenntnisse dieser drei Denker des 19. Jahrhunderts miteinander – auch Nietzsche ging bekanntlich zunächst von Schopenhauer aus, Deussen begeisterte er für diesen – und spiegelt sie an eigenen Erfahrungen, eingebettet in Örtliches aus Oberdreis und die Natur des Westerwalds. Seinen Haupthelden („im Grunde konservativ“, „mit ganz irdischem Ehrgeiz“, „niemals mehrdeutig“), dessen „liebstes Kind“ jedenfalls nach dem Zeugnis der die Selbstbiographie herausgebenden Tochter die Schopernhauer-Gesellschaft gewesen sei, kontrastiert er immer wieder mit dem bekannteren und bedeutenderen Freund – Nietzsches Feier des 20. Geburtstags fand am 15.10.1864 in Oberdreis statt nach beider Abitur in Schulpforta und Studienaufnahme in Bonn, diesem zweiwöchigen Zusammensein ist das letzte Kapitel des Buches gewidmet. Ein anderes Kapitel widmet sich den vedischen Studien und indischen Reisen Deussens mit der hübschen Aufforderung „Wenn ihr nicht werdet wie die Inder!“ |
| Reihe |
AISTHESIS argonautenpresse |