Brechts »Fatzer«-Fragment war zunächst als Theaterstück geplant. Das schließlich auf über 500 Manuskriptseiten angewachsene Material entzieht sich jedoch der Festlegung auf eine Gattung oder auf einen bestimmten Zweck; es oszilliert zwischen Lehrstück, epischem Theater und theoretischem Diskurs.
Den dafür entwickelten experimentellen Schreibweisen geht die Studie nach. Außerdem gibt sie einen Überblick über bisherige »Fatzer«-Inszenierungen und -Projekte.
Judith Wilke, geb. 1964, Dr. phil., arbeitet als Verlagslektorin in Frankfurt/M.
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