Hartmut Kugler (Hg.)

In Zus.-arb. mit Petra Boden, Ute von Bloh, Klaus-Michael Bogdal, Andreas Borrmann, Werner Holly, Almut Hoppe, Angelika Redder, Fritz Tangermann und Friedrich Vollhardt

www.germanistik2001.de

Vorträge des Erlanger Germanistentags 2001

2003, ISBN 3-89528-414-9, 2 Bde.,
zus. 1183 Seiten, kart. EUR 98,-


Inhalt:
  • Band 1

  • Hartmut Kugler: Vorbemerkungen zur Tagung und zum Tagungsband

  • Eröffnungsvortrag und Plenarvorträge

  • Hans Ulrich Gumbrecht: Wie deutsch kann die Germanistik sein?
  • Konrad Ehlich: Postnationale Perspektiven für nationale Sprachen
  • Michael Werner: Nationalphilologie und Komparatistik. Historisch-methodische Überlegungen zum Problem des Vergleichs in der Literaturwissenschaft
  • Jan-Dirk Müller: Gibt es einen Fortschritt in den Literaturwissenschaften?

  • Sektion 1: Stil(übungen): Identifikation, Distanzierung, Repräsentation

  • Franziska Schößler: Wilhelminischer Lebensstil – Kulturelles self-fashioning am Beispiel von Thomas Manns Roman Königliche Hoheit
  • Kaspar H. Spinner: Stilimitationen als Weg zum literarischen Verstehen und kreativen Schreiben
  • Armin Schulz: Notwendige Unterscheidungen. Zur Epistemik der Sinne bei Konrad von Würzburg
  • Monika Schmitz-Emans: Mehrsprachige Texte als Stil-Übungen. Poetische Reflexionen über Vielsprachigkeit und multiple Identitäten
  • Joachim Schiedermair: Stil als Gesicht. Pär Lagerkvist, der Kubismus und ein offenes Ende
  • Stephan Habscheid/Hartmut Stöckl: Inszenierung sozialer Stile in Werbetexten – dargestellt am Beispiel der Möbelbranche
  • Susanne Günthner: Formen der Stilisierung und Ästhetisierung in der Redewiedergabe
  • Gunter E. Grimm/Michael Tellbach/Emely Vogt: Orientalismus in der Literatur des fin de siècle

  • Sektion 2: Entnationalisierung I – Wissenschaftsgeschichtliche Rekonstruktion und interdisziplinäre Orientierung

  • Hans-Georg Pott: Literaturwissenschaft und Gesellschaftstheorie
  • Michael Ansel: Unzureichend reflektierte wissenschaftliche Innovation: Levin L. Schückings Soziologie der literarischen Geschmacksbildung und die Sozialgeschichte der 1970er und frühen 80er Jahre
  • Jochen A. Bär: Wie deutsch war die deutsche Philologie der Gründerväter? Anmerkungen zur romantischen Germanistikkonzeption
  • Stefan Willer: Entnationalisierung und romantische Philologie. Zur Figur der Grenze bei Jacob Grimm
  • Martin Huber: Ästhetische Präsenz. Literaturwissenschaft als Humanwissenschaft
  • Kerstin Stüssel: Nachzügler und Nestbeschmutzer – Die Wiederkehr des Limitierten am Beispiel der Gender Studies in der Germanistik
  • Thomas Rathmann: Zwischen Abbruch und Aufbruch. Mediävistik in den USA. Eine Bestandsaufnahme
  • Walter Schmitz: Germanistik – keine deutsche Wissenschaft

  • Sektion 3: Entnationalisierung II: Deutsch im Netz der europäischen Mehrsprachigkeit

  • Susan Zerwinsky: Qat, Qabili und Kalaschnikow – Perspektiven der jemenitischen Germanistik
  • Jörg Riecke: Deutsche Sprache und Deutschstudium in den Ländern Ostmitteleuropas. Eine Bewährungsprobe für die europäische Germanistik
  • Erika Werlen/Jeanette Haunss: Gesamtsprachenkonzeptionen und Sprachkompetenzen in Lehramtsstudiengängen - das Studium Europa-Lehramt
  • Chryssoula Kambas: „Europäische Studien“, deutsche Literaturwissenschaft, Literatur und Mehrsprachigkeit
  • Alexander Honold: Ein trojanisches Pferd. Hans Henny Jahnns Fluß ohne Ufer als Anamnese kolonialer und exotistischer Entgrenzungsphantasien
  • Uta Goerlitz: Die Utopia des Thomas Morus im Spiegel ihrer ersten deutschen Übersetzung (Basel 1524). Tendenzen der Funktionalisierung der Volkssprache im Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit
  • Nils Plath: „Mit Kafka zur inneren Sicherheit in Europa“
  • Ingrid Wiese: Das Verhältnis von nationalsprachiger Wissenschaftskommunikation und disziplinärer Vertikalität am Beispiel der Inneren Medizin
  • Yoshikazu Masuda/Akio Ogawa: Zur Typologie der Verbdiathese im Deutschen
  • Sprach- und wissenschaftspolitisches Podium

  • Sektion 4: Virtualisierung I: Von der Gutenberg-Galaxis ins WorldWideWeb

  • Florian Cramer: Für eine Textwissenschaft des Digitalen
  • Bernd Scheffer: Am Rande der buchstäblichen Zeichen. Zur Lesbarkeit/Unlesbarkeit der (Medien-)Welt
  • Detlev Schöttker: Zur Theorie einer medienästhetisch orientierten Literaturwissenschaft
  • Irene Pieper: Erzähl mir mehr…: Beobachtungen an einem Kettenroman in der Endlosschleife
  • Andreas Böhn: Zur Konvergenz von Fiktion und Spiel in den und durch die neuen Medien
  • Ulf Abraham: Harry Potter und die Medien der Muggel
  • Michael Gratzke: Miss Latex chattet. Zu den Möglichkeiten und Grenzen der Schriftlichkeit im Internet
  • Andreas Wicke/Ingo Warnke: „Wenn es so würde, wie ich es mir denke, wird es so GEIL“. Literatur- und sprachwissenschaftliche Perspektiven auf Rainald Goetz’ Internetpublikation Abfall für alle
  • Ulrich Schmitz: Text und Bild im World Wide Web
  • Ursula Regener: Bild und Schrift – „Bilderschrift“ – Hypertext. Zu einem historischen Spannungsverhältnis
  • Peter Braun: Schrift/Foto/Film/Hypermedia. Beispiele und Überlegungen aus wirkungsästhetischer Perspektive
  • Jürgen Daiber: Ut pictura poesis? Bild und Schrift – Bilderschrift – Hypertext ...
  • Christa Dürscheid: Hypertexte aus sprachwissenschaftlicher und sprachdidaktischer Sicht
  • Jannis Androutsopoulos/Daniel Kraft: Homepage-Design: Gestaltungslösungen in einer neuen Kommunikationsform
  • Britt-Marie Schuster/Henriette Seyfferth: (KEIN) LAND IN SICHT. Eine Kritik des Wissenschaftsjournalismus im Sekundärmedium Internet

  • Band 2

  • Sektion 5: Virtualisierung II: Computereinsatz in Forschung, Lehre, Unterricht

  • EDITION/PUBLIKATION

  • Arnold Otto: Elektronische Textdatenverarbeitung und Editionsphilologie. Aus der Arbeit mit dem Tübinger System für Textverarbeitungsprogramme (TUSTEP)
  • Thomas Burch/Kurt Gärtner/Thomas Schares: Das digitale Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm
  • Sören Steding: Benutzerorientierte Digitale Editionen: Eine empirische Annäherung

  • FACHKOMMUNIKATION – INTERNETPORTAL GERMANISTIK

  • Ernst Rohmer: Erlanger Liste – Perspektiven eines Internet-Angebotes für die Germanistik
  • Thomas Bein: Germanistische Mediävistik und Neue Medien
  • Tanja Lange/Jörg Schönert: Ein Plädoyer für das WWW: Möglichkeiten eines Internet-Portals (auf der Basis eines WCMS/Redaktionssystems) für die Geisteswissenschaften

  • INTERNET-PROJEKTE IM DEUTSCHUNTERRICHT

  • Rainer Erhardt: Neue Medien im Deutschunterricht
  • Jochen Stüsser-Simpson: Das weißblaugelbe Organonmodell einer literarischen Website: www.richard-dehmel.de
  • Matthias Berghoff/Volker Frederking: Multimediale Erfahrungs- und Handlungsräume – neue Möglichkeiten für den Einsatz des Computers im Deutschunterricht

  • WEITERE ARBEITSBEREICHE IN LITERATUR- UND SPRACHWISSENSCHAFT

  • Uwe Spörl: Literaturwissenschaftliche Terminologie – ein Online-Basislexikon
  • Nina Berend/Rudolf Schmidt: Perspektiven der computergestützten Untersuchung von Variation im gesprochenen Deutsch
  • Katja Leyhausen/Ingrid Lemberg/Heino Speer: Textklassifikation im Heidelberger Hypertextserver (HDHS). Auf dem Weg zu einem Portal zur mitteleuropäischen Kulturtradition
  • Johanna Chr. Gummlich-Wagner: Das Erlanger Forschungsprojekt ‚Die Entstehung und Entwicklung des Titelblatts in der Inkunabel- und Frühdruckzeit‘ – Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit Datenbanken
  • Jan Rühaak: Point of View – literaturwissenschaftlich vs. filmwissenschaftlich
  • Ulrike Zeuch: Wissenschaftlicher Fortschritt in der Literaturwissenschaft. Der Begriff des ‚Fortschritts‘ in der Aufklärung und die kritische Prüfung seiner Prämissen

  • Sektion 6: Innovation und Fortschritt in der Literatur- und Sprachwissenschaft

  • Peter Strohschneider: Innovative Philologie?
  • Gerhard Lauer: Historizität und Interessantheit. Anmerkungen zum Innovationsanspruch der Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft
  • Manfred Engel: Innovation und/versus Anschließbarkeit. Überlegungen am Beispiel einer Interpretationssammlung zu Rilke-Gedichten
  • Gideon Stiening: Innovation als Rückschritt. Warum das Neue der sogenannten ‚Körpergeschichte‘ ein Rückschritt für die Literaturwissenschaften ist
  • Hans-Edwin Friedrich: Sokal’s Hoax. Probleme des interdisziplinären Theorie- und Wissensimports in die Literaturwissenschaften
  • Ralf Klausnitzer: „Denkkollektiv“ oder „Klüngelsystem“? Schulen und Schulenbildung in den textinterpretierenden Disziplinen und die Entstehung, Durchsetzung, Verhinderung von Innovationen
  • Heinrich Kaulen: Die Literaturwissenschaft im „Methodenkarussell“ – ratlos?
  • Heiko Hausendorf: Innovativität als Kommunikationsproblem. Anmerkungen aus sprachwissenschaftlicher Sicht

  • Sektion 7: Prozess- versus Produktorientierung

  • Anke Bosse: Vom ‚Einfall‘ zum Text. Die Entstehung literarischer Texte darstellen und vermitteln
  • Gabriele Hinney: Reflexionen über Sprache auf der Grundlage der silbenbasierten Orthographie
  • Hans Lösener: Kafka hörend lesen – Überlegungen zum produktionsorientierten Literaturunterricht
  • Michael Becker-Mrotzek: Entwicklungsprozesse im Mündlichen – Forschungsstand und Desiderata
  • Otto Ludwig: Zur Beurteilbarkeit von Schreibprozessen
  • Peter Bekes: Erzählkonstruktionen. „The work in progress“ bei Broch und Musil
  • Helga Esselborn-Krumbiegel: Kreative Impulse im wissenschaftlichen Schreibprozess
  • Peter Godglück: Über Analogien, schemabasierte Ähnlichkeitsräsonnements und ihre Rolle bei der Herstellung von Texten, Mirakel (und andere Texte zum Staunen) als Exempel
  • Thomas Koch/Ursula Reichelt: „Selbstreflexivität“ – ein kommunikatives Konzept für die schulpraktische Ausbildung. Das Verhältnis von Produkt und Prozess bei der Auswertung von Unterrichtsstunden

  • Anschriften der Beiträgerinnen und Beiträger