Forum Vormärz Forschung

Jahrbuch 2001, 7. Jahrgang

Theaterverhältnisse im Vormärz

Hrsg. von Maria Porrmann und Florian Vaßen

2002, ISBN 3-89528-350-9,
383 Seiten, kart. EUR 45,-
 

 




Inhalt:

  • Maria Porrmann (Köln)/Florian Vaßen (Hannover): Vorwort – "Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so!" Theaterverhältnisse im Vormärz
  • Jörg Wiesel (Basel): Zum Verhältnis von Theater und Staat im Vormärz. Heinrich Theodor Rötscher und der Chor
  • Harald Zielske (Berlin): Zwischen monarchischer Idee und Urbanität. Hoftheater und Stadttheater im Vormärz
  • Birgit Pargner (München): Das Münchner Theater im Vormärz
  • Michaela Giesing (Hamburg): Das Ritterschloß auf der Westseite, oder: Der Hamburger Theaterstreit
  • Hans-Peter Bayerdörfer (München): 'Lokalformel' und 'Bürgerpatent'. Ausgrenzung und Zugehörigkeit in der Posse zwischen 1815 und 1860
  • Ekkehard Pluta (Berlin): Komödienstoffe zu vermieten. Vom Vaudeville zur Gesellschaftssatire: Metamorphosen eines französischen Sing-Spiels im deutschen Theater des Vormärz
  • Bernd Kortländer (Düsseldorf): "... was gut ist in der deutschen Literatur, das ist langweilig und das Kurzweilige ist schlecht". Adaptionen französischer Lustspiele im Vormärz. Anmerkungen zu einem unübersichtlichen Thema
  • Wolfgang Beutin (Bremen): "Der Weg führt vom Leben zur Bühne." Ludwig Börnes Dramaturgische Blätter (1829)
  • Petra Hartmann (Hannover): Das "dramatische" Ende des Jungen Deutschland
  • Frieder Reininghaus (Köln): Die Opern im Vormärz – Vormärz in den Opern. Das deutsche Musiktheater 1830-1848

  • Rezensionen
  • Mitteilungen aus dem Forum Vormärz Forschung

Aus der Kritik:
Das Jahrbuch versammelt [...] inhaltlich einander ergänzende Beiträge, die sich im ersten Teil in kriminalistischer Weise auf die Suche nach dem Phänomen der Theaterverhältnisse im Vormärz begeben und diese im zweiten Teil im Rahmen eines Überblicks über die aktuellen Forschungsergebnisse in den gesamten – hochkomplexen – Themenbereich situieren.
Vorliegende Publikation deckt damit das besondere Desideratum der notwenigen Konzentration auf die theaterwissenschaftliche Forschung. Mit der Zielsetzung, theatrale Erscheinungsformen und reale Bedingungen zu untersuchen, wird die Disziplin vor allem auch wieder auf ihre genuinen Problemstellungen in der Abgrenzung zu den interdisziplinären Fächern zurückgeführt.
Der Band wird seinem Titel gerecht und läßt daher die Gegenstände, die unter anderem auch ins Feld der Literaturgeschichte fallen – wie Drama, Dramentheorie – beiseite und geht streng theaterwissenschaftlich den Verhältnisse nach.
Julia Danielczyk in „Nestroyana“ (2004 / Heft 3-4)