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Forum Vormärz Forschung
Jahrbuch 2007, 13. Jahrgang
Übersetzen im Vormärz
Hrsg. von Bernd Kortländer und Hans T. Siepe
2008, ISBN 978-3-89528-688-9,
286 Seiten, kart. EUR 45,-
E-Book: EUR 30,- bei Paper'C
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Inhalt:
- I. Schwerpunktthema: Jugend im Vormärz
- Bernd Kortländer/Hans T. Siepe (Düsseldorf): Vorwort
- Bernd Kortländer (Düsseldorf): Übersetzungen aus dem Französischen im Vormärz Erkundung eines untergegangenen Kontinents
- Norbert Bachleitner (Wien): Heinrich Börnstein als Übersetzer und Vermittler französischer Lustspiele
- Inge Rippmann (Basel): Ludwig Börne als Übersetzer und Übersetzungskritiker
- Alexander Nebrig (Berlin): Heinrich Viehoffs Gesamtübersetzung der Werke Racines im Kontext der Neuphilologie. Erläutert an Bérénice
- Barbara Tumfart (Wien): „… aus fremden Gärten in unseren deutschen Boden von mir verpflanzt“. Ignaz Franz Castelli als Übersetzer französischer Theaterstücke
- Edgar Mass (Leipzig): Montesquieu übersetzen und die Revolution in Deutschland vorbereiten. Adolf Ellissen als übersetzender Politiker
- Arnd Beise (Magdeburg): Wie kommentiert man eigentlich Übersetzungen? Zur historisch-kritischen Edition von Georg Büchners Hugo-Übersetzungen
- Kerstin Wiedemann (Nancy): Zwischen Unterhaltungsliteratur und Tendenzdichtung: Zur doppelten Vermittlung der George Sand-Übersetzungen im literarischen Feld des Vormärzes
- Günter Berger (Bayreuth): „Die Entdeutschung des Publikums“: Dumas-Übersetzungen und ihre Folgen
- Hans T. Siepe (Düsseldorf):
fast überall trifft man auf die Geheimnisse zu frühen Übersetzungen der Mystères de Paris (1842) von Eugène Sue
- Rezensionen
- Mitteilungen aus dem Forum Vormärz Forschung
Aus der Kritik:
Im Jahr 2008 sind zwei neue Sammelbände zur Vormärz-Forschung beim Aisthesis Verlag erschienen. Während sich das von Kortländer und Siepe herausgegebene 13. Jahrbuch des Forum Vormärz Forschung: „Übersetzen im Vormärz“ einer klar umgrenzten Thematik widmet, eröffnet „Der nahe Spiegel“ ein deutlich umfangreicheres kulturgeschichtliches Feld [...]. Fast alle zehn erfreulich praxisnah und durchweg kenntnisreich am jeweiligen Autor orientierten Texte verknüpfen [bei „Übersetzen im Vormärz“] ihre Analysen mit umfangreichen Darstellungen gesellschaftlicher Zustände. [...] So erhält man einen informativen Einblick in das literarische und verlegerische Tagesgeschäft der 1830er und 40er Jahre. [...] Insgesamt überzeugt der Band [...] durch seine durchweg guten Arbeiten zu den einzelnen Themen [...].
Die insgesamt 19 Aufsätze [des Bandes „Der nahe Spiegel“] gehen der Frage nach Rezeption und Weiterführung der aufklärerischen Ideen, Methoden und Ausdrucksformen im deutschsprachigen Kulturraum der Jahre 1815-48 nach. [Die heterogenen Studien werden] über die drei großen Diskursformen Philosophie, Theologie und Literatur in deren spezifischen Rezeptionsbedingungen sinnreich zusammengestellt. [...] Es ist die Stärke dieses Bandes, den so vielfältigen Begriff 'Aufklärung' aus denkbar unterschiedlichen Perspektiven vorzuführen. [...] So überzeugt „Der nahe Spiegel“ wie schon „Übersetzen im Vormärz“ [...] durch die einzelnen Leistungen der Autoren. Beide Bände liefern eine Vielzahl neuer Erkenntnisse zu Spezialproblemen, die den heuristischen Begriff 'Vormärz' weiter mit Stoff auffüllen helfen.
Sebastian Böhmer in „Germanisch-Romanische Monatsschrift“ (Heft 2 / 2009)
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