Neuerscheinung 

Forum Vormärz Forschung

Jahrbuch 2006, 12. Jahrgang

Jugend im Vormärz

Hrsg. von Rainer Kolk

2007, ISBN 978-3-89528-611-7,
303 Seiten, kart. EUR 45,-
 

 




Inhalt:

  • I. Schwerpunktthema: Jugend im Vormärz
  • Rainer Kolk (Bonn): Die Jugend der Moderne
  • Carola Groppe: Jugend im Vormärz. Eine Fallstudie aus dem Wirtschaftsbürgertum im Bergischen Land
  • Stefan Ruppert (Frankfurt/M.): Jugend im Vormärz: Zur Formierung einer Lebensphase aus rechtshistorischer Sicht
  • Frank Mehring (Berlin): „Sterben! was heißt das?“ Der jugendliche Freitod im politischen Vormärz
  • Wolfgang Beutin (Bremen): Jugend in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts anhand von Künstlerautobiographien
  • Hans-Martin Kruckis (Bielefeld): Im Vormärz nichts Neues. Textauswahl zum Thema „Jugend“ in Biographien aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Rüdiger Steinlein (Berlin): ‚Jünglinge‘ zwischen „Jungen Leiden“, Bewährung, Erfüllung und Resignation. Inszenierungen männlicher Adoleszenz in der deutschen Literatur der 1820er bis 1840er Jahre (Heine – Büchner – Laube – Stifter)
  • Sikander Singh (Düsseldorf und Weimar): Sinnbilder des Stillstandes im Zeitalter der Bewegung. Über die verfehlte Jugend in Prosaerzählungen Immermanns, Stifters und Grillparzers
  • Nicolas Pethes (Hagen): „Ein Kind der Epoche“. Der Abschied vom Ideal juveniler Ursprünglichkeit in Findlingserzählungen von Marheinecke, Stifter und Gutzkow


  • Rezensionen
  • Mitteilungen aus dem Forum Vormärz Forschung


Aus der Kritik:


[…] So zeigt der hier vorliegende Sammelband nicht nur einen Facettenreichtum von Jugendvorstellungen und Jugendkonzeptionen in der Epoche zwischen 1820 und 1848/50, sondern, wie Kolk einleitend pointiert, vor allem auch eine „erstaunliche Distanz zu herkömmlichen literaturgeschichtlichen Wertungen und Reihenbildungen“. Denn die jugendlichen Helden dieser Zeit sind eben nicht durchgehend alle die revolutionären Bilderstürmer, als die sie allzu oft pauschalisiert dargestellt werden. Den Spannungsreichtum dieser Zeit anhand der Jugendkonzeptionen plausibel gemacht zu haben, ist das nicht geringe Verdienst dieses Jahrbuchs.
Anton Philipp Knittel in „literaturkritik.de“ (9/Sept. 2007)
Vollständig: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=11107