Theo G.M. van Oorschot (Hg.)

Friedrich Spee (1591-1635)

Düsseldorfer Symposium zum 400. Geburtstag

Neue Ergebnisse der Spee-Forschung


1993, ISBN 3-925670-79-3,
175 Seiten, kart. EUR 24,50
 

Der vorliegende Barnd vereinigt die Vorträge zu Leben und Werk Friedrich Spees (1591-1635), die während der Festwoche anläßlich seines 400. Geburtstages in Düsseldorf gehalten wurden. Sie lassen die Vielschichtigkeit Spees und seines Werks deutlich werden: Spiritualität und Politik, mystische Begabung und Freiheit des künstlerischen Schaffens, Umsetzung von Theologie und barocker Kunstpoetik (Emblematik) in die seelsorgerische Form des Katechismusliedes, Kampf gegen die Hexenprozesse (in der Cautio Criminalis); all dies sind Aspekte des vielseitig begabten und engagierten Menschen Spee.

Inhalt:

  • Einführung
  • Heinz Zahrnt: Spiritualität und Politik - zum Beispiel Friedrich Spee
  • Hans-Georg Pott: Friedrich Spee und die Mystik
  • Herbert Anton: Die "verborgene Theologie" der Trutz-Nachtigall
  • Manfred Windfuhr: "Coincidentia oppositorum". Die barocke Grundspannung profan/geistlich in Spees Werken
  • Rudolf Drux: Der Geduld-Diamant. Ein Bild im Werk Friedrich Spees, kulturgeschichtlich betrachtet
  • Wolfgang Frühwald: Der Teufelspakt und die Naturierung der Frau. Zu Friedrich Spees Cautio Criminalis
  • Sönke Lorenz: Die Rezeption der Cautio Criminalis in der Rechtswissenschaft zur Zeit der Hexenverfolgung
  • Wolfgang Behringer: Von Adam Tanner zu Friedrich Spee. Die Entwicklung einer Argumentationsstrategie (1590-1630) vor dem Hintergrund zeitgenössischer gesellschaftlicher Konflikte