Neuerscheinung
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Konrad Ehlich (Hg.)
Germanistik in/und/für Europa
Faszination – Wissen
Texte des Münchener Germanistentages 2004
2006, ISBN 3-89528-541-2, 600 Seiten, kart. EUR 58,-
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Inhalt:
- KONRAD EHLICH: Zur Tagung und zum Tagungsband
- Eröffnungsvorträge
- JUTTA LIMBACH: Auf der Suche nach einer europäischen Identität
- THOMAS STEINFELD: Ein Lob der deutschen Sprache
- Plenarvorträge
- INGRID KASTEN: Eine europäische Erfindung: Das Mittelalter
- ANGELIKA REDDER: Faszination mehrsprachigen Sprachwissens
- THOMAS ANZ: Die Germanistik und ihre Öffentlichkeiten
- Morgen-Vorlesungen
- RICHARD MÜNCH: Von der Familie europäischer Nationen zu einer europäischen Gesellschaft?
- HANS JOACHIM MEYER: Wird Deutsch eine Sprache der europäischen Gesellschaft sein?
- Forum: Münchener Germanistentag 1966: Erinnerung – Kritik – Aufbruch
betreut von Klaus-Michael Bogdal und Holger Dainat
- KLAUS-MICHAEL BOGDAL: Die gute alte und die bessere neue Zeit. Die Germanistik besichtigt ihre Vergangenheit
- EBERHARD LÄMMERT: München 1966: ein Ort der Selbstprüfung für die Germanistik – und München 2004?
- WALTER MÜLLER-SEIDEL: Zur Literaturwissenschaft der sechziger Jahre – Ein Erinnerungsbericht
- PETER VON POLENZ: Modernisierung der Sprachgermanistik – vor und nach 1966
- Intersektion 1: Die ‚Aura‘ des Wortkunstwerks und die Ratio seiner Analyse
betreut von Friedrich Vollhardt und Fritz Tangermann
- ELISABETH DÉCULTOT: Ästhetik versus Literaturkritik: Probleme bei der Rezeption eines deutschen Begriffs in Frankreich um 1800
- THOMAS BORGSTEDT: Stimme, Schrift und Graphie. Für eine Theorie der Darbietungsweisen des Lyrischen
- OLIVER JAHRAUS: Im Sinn der Literatur und ihrer Interpretation – Aura und Ratio als konstitutive Differenzen
- STEFAN SCHERER: Die Unhintergehbarkeit von Evidenz
- ANDREAS THOMASBERGER: Aura – Analyse – stärkere Aura
- ROMAN LUCKSCHEITER: Abenteuer und Wissenschaft. Über Peter Handkes Roman Der Bildverlust und die ironische Epiphanie
- ECKHARD SCHUMACHER: Grenzverhandlungen zwischen Pop, Literatur und Wissenschaft. Anmerkungen zu Thomas Meineckes Romanen
- LOTHAR SCHNEIDER: Pragmatische Interpretation als Instrument didaktischer Literaturvermittlung und Propädeutikum literaturwissenschaftlicher Arbeit
- GERHARD RUPP: Indienstnahme und Gebrauchsorientierung. Funktionen des Lesens bei Schüler/innen
- JOCHEN HÖRISCH: Das Wissen der Literatur. Epochen/Krankheiten
- Intersektion 2: Mehrsprachigkeit
betreut von Konrad Ehlich und Sabine Köhler
- ERNEST W. B. HESS-LÜTTICH: Die Schweiz als mehrsprachige Gesellschaft – ein Modell für Europa
- CATHRINE FABRICIUS-HANSEN: Europäische Mehrsprachigkeit und Deutsch als Fremdsprache aus skandinavischer Sicht
- Intersektion 3: Das agonale Prinzip: Streitkulturen
betreut von Ute von Bloh, Andreas Borrmann, Hans-Edwin Friedrich und Werner Holly
- KARINA KELLERMANN: Der personifizierte Agon: Gyburg im Fokus widerstreitender Normen
- MARKUS JOCH: Streitkultur Germanistik. Die Andersch-Sebald-Debatte als Beispiel
- BURKHARD MEYER-SICKENDIEK: Eine kleine Kulturgeschichte des Sarkasmus
- Intersektion 4: Praxisformen der Philologien: Erträge und Defizite aus der Ära der Nationalphilologien
betreut von Petra Boden, Holger Dainat und Ansgar Nünning
- BIRGITTA ALMGREN: Zum Verhältnis Philologie vs. Kulturwissenschaft in der schwedischen Germanistik
- ALEXANDER W. BELOBRATOW: „Zum ersten Mal in der vaterländischen Wissenschaft“: Erträge und Defizite der (inter)nationalen Literaturforschung
- MAREK JAROSZWESKI: Tradition und Innovation in der Philologie aus polnischer Perspektive
- MARIA MANUELA GOUVEIA DELILLE: Das Interuniversitäre Zentrum für germanistische Studien an der Universität Coimbra. Ein Beispiel germanistischer Forschung zwischen Nationalität und Internationalität
- ANNETTE KLIEWER: Interregionalität. Literaturunterricht an der Grenze (Pfalz / Elsass)
- MATTHIAS SCHULZ: Fremde Wörter ältere Praxis und gegenwärtige Perspektiven für die Beschreibung von Europäismen in einsprachigen Wörterbüchern des Deutschen
- Intersektion 5: Sprachen der Erinnerung
betreut von Klaus-Michael Bogdal, Ulrike Haß und Almut Hoppe
- JÜRGEN JOACHIMSTHALER: Gespaltenes Gedächtnis – Deutsche Erinnerungsliteraturen
- MARION BÖNNIGHAUSEN: Erinnerungsspuren in Das Judasschaf von Anne Duden. Überlegungen zu einer Auseinandersetzung mit Gedächtniskonzeptionen im Deutschunterricht
- KATJA LEYHAUSEN: Erinnerung als Aneignung von Geschichte: Die nationalpädagogische Sprachgeschichtsschreibung des Deutschen (unter Berücksichtigung der Historiographie des Französischen)
- PAULO-ASTOR SOETHE: Erinnerung ans unbekannte Land: die ambivalente Mnemonik der Alterität bei Thomas Mann
- Sektion 1: Ältere deutsche Literatur – Faszination fremder Literarizität
betreut von Peter Strohschneider, Margot Krase und Corinna Laude
- KATHARINA PHILIPOWSKI: Apologie der Differenz: Formalismus als Literarizitätskriterium am Beispiel der ‚Heidelberger Virginal‘
- HANS JÜRGEN SCHEUER: Numquam sine phantasmate Antike in mittelalterlicher Imagination
- BURKHARD HASEBRINK: Sprechen vom Anderen her. ‚Heterologie‘ mystischer Rede als epistemischer Fluchtpunkt mittelalterlicher Literarizität
- TOBIAS BULANG: Pilgerfrevel – Zur literarischen Anverwandlung religiöser Semantik
- MANUEL BRAUN: Situation – Anlehnung – Autonomie: zum Status der Sangspruchdichtung
- Sektion 2: Neuere deutsche Literatur – Literatur und Wissen
betreut von Friedrich Vollhardt, Marc Föcking, Susanne Schütz und Simone Winko
- GERNOT MICHAEL MÜLLER: Humanistische Dichtung und geographisches Wissen im Oeuvre des Conrad Celtis
- MICHAEL ANSEL: Lichtenberg und das Verhältnis von Literatur und Anthropologie in der Spätaufklärung
- CLAUS-MICHAEL ORT: Die Konstitution des literarischen Frühantisemitismus im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert
- UWE WIRTH: Exzerpieren und Pfropfen als Verfahren literarischer Wissensund Textverarbeitung. Dargestellt anhand einer exemplarischen Analyse von Jean Pauls Leben Fibels
- GIDEON STIENING: Zum Verhältnis zwischen Natur und Gesellschaft bei Georg Büchner und dessen wissenschaftlicher und literarischer Reflexion
- KATHARINA GRÄTZ: Kontextualisierungsprobleme am Beispiel von Literatur und Historismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
- CORNELIA ZUMBUSCH: Wunderwelten der Geschichte: Zum Prinzip der historistischen Einbildungskraft bei Burckhardt und Stifter
- PETRA KUHNAU: Nervöse Netze – Literatur als Interdiskurs und Medium kultureller Selbstauslegung um 1900
- GILBERT HESS: Wissenstransfer in der Literatur des deutschen Philhellenismus
- GABRIELE DÜRBECK: Das ‚Wissen‘ vom kulturell Fremden in der wissenschaftlich-populären Südseeliteratur im 19. Jahrhundert. Deutungsmuster und Darstellungsstrategien
- WALDEMAR FROMM: Sprache und Wissen. Zum Verhältnis von Sagbarkeit und Unsagbarkeit in der Moderne
- MARTIN VÖHLER: Mythenkorrektur und Deutungskonkurrenz
- UDO ROTH: Wissensvermittlung in der Literatur der Jahrhundertwende: Beispiel Felix Hausdorff
- EVA-MARIA SIEGEL: Management der Natur. Ökonomie und Geschlecht in der Literatur um 1900
- SANDRA POTT: Literatur als Vermittlungsinstanz für wirtschaftliches Wissen. Das Fallbeispiel Theodor Hertzka: Ökonomie und Roman um 1900
- BETTINA VON JAGOW: Technopathographein. Transpositionen von Wissen über Krankheit in Franz Kafkas Erzählung Ein Hungerkünstler
- KLAUS MAIWALD: Literaturwissenschaft, Literaturtheorie, Literaturdidaktik – „Deutungskonkurrenzen“ für die (Re-)Konstruktion literarischer Texte im Deutschunterricht?
- Sektion 3: Didaktik – Faszination Lesen
betreut von Ingwer Paul und Peter Bekes
- PETER BEKES / INGWER PAUL: Zusammenfassung der Sektion
- Sektion 4: Linguistik – Linguistische Hermeneutik
betreut von Werner Holly, Fritz Hermanns und Wolfgang Wuttke
- FRITZ HERMANNS / WERNER HOLLY: Linguistische Hermeneutik – Sektionsbericht
- BERND ULRICH BIERE: Linguistische Hermeneutik und hermeneutische Linguistik
- Sektion 5: Deutsch als Fremdsprache – Transnationalisierung / cultural studies / Migration
betreut von Konrad Ehlich, Michael Ewert und Manfred Kontz
- MICHAEL EWERT: Zum Konzept der Transnationalisierung in historischer und aktueller Perspektive
- Workshops
- MARTIN DURELL / HARRO STAMMERJOHANN: Europäische Sprachgeschichtsschreibung
- PETRA BODEN / FRANK-RUTGER HAUSMANN: Evaluationskultur – Streitkultur. Die institutionelle Abwicklung der ostdeutschen Germanistik
- WERNER HOLLY: Wissenschaftsförderung in Europa – für Geisteswissenschaften
- HELMUT GLÜCK: Eine Agentur für die deutsche Sprache
- PETER COLLIANDER: Zusammenfassung des Workshops „Übersetzer und Übersetzungskulturen“
- PETER STROHSCHNEIDER: Altgermanistik und Schulpraxis
- CLAUS ALTMAYER / JÖRG WORMER: Landeskunde – ein Feind?
- MARTIN HUBER / CLAUDIA STOCKINGER: Bologna-Prozess – zur Zukunft der Germanistik in Europa
Adressen
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