|
Hans Heinz Holz
Der ästhetische Gegenstand
Philosophische Theorie der bildenden Künste I
1996, ISBN 3-89528-155-7,
325 S., 45 z.T. farb. Abb.
(vergriffen)
Hier finden Sie die inhaltlich identische Studien-Ausgabe.
|
 |
Hans Heinz Holz gehört seit der »Kritischen Theorie des ästhetischen Zeichens« in dem legendären Katalog der DOCUMENTA 5 und seinem Werk »Vom Kunstwerk zur Ware« (beide 1972) zu den wichtigsten Theoretikern der bildenden Kunst. Alle seine Arbeiten zeichnen sich durch die Verarbeitung eines breiten Stoffs klassischer und moderner Kunst aus, den er einer strengen philosophischen Analyse der Kategorien ästhetischer Begriffsbildung unterzieht.
Jetzt legt Holz die systematische Darstellung seiner in 25 Jahren gewonnenen Einsichten in die Theorie der bildenden Kunst in einer dreibändigen Edition vor, die 1997 abgeschlossen sein wird. Im Mittelpunkt steht die Kunst unserer Zeit. Ihr Verständnis wird fundiert durch die Verankerung in der Geschichte der Kunst seit ihren Anfängen in der Antike. Die Untersuchung ist strukturiert in drei Perspektiven, die dem ästhetischen Gegenstand, der formalen Weise seiner Sichtbarkeit und seiner Historizität im zeitgenössischen Umfeld gewidmet sind:
Band I: Der ästhetische Gegenstand. Die Präsenz des Wirklichen.
Band II: Strukturen der Darstellung. Über Konstanten der ästhetischen Konfigurationen.
Band III: Der Zerfall der Bedeutungen. Zur Funktion des ästhetischen Gegenstands im Spätkapitalismus.
Inhalt:
- Vorwort
- I. Hauptstück: Ästhetische Theorie und Ästhetik der bildenden Künste
- 1. Kapitel: Einleitung
- 2. Kapitel: Prolegomena zu einer philosophischen Theorie der Künste
- I. Zum Begriff des Ästhetischen
- II. Inhaltlichkeit des Kunstwerks
- III. Anschauliches Denken
- IV. Subjekt-Vermittlung des Objekts
- V. Bildrationalität
- VI. Kunstschönes und Subjektivität
- VII. Reflexionsgehalt des Kunstwerks
- VIII. Verfremdung
- IX. Mimesis
- X. Historizität des Kunstwerks
- XI. Präsenz der Gattungsgeschichte
- II. Hauptstück: Die Besonderheit des ästhetischen Gegenstands
- 1. Kapitel: Dinge und Bedeutungen
- I. Die Transzendenz des Dings
- II. Dasein und Bedeutung
- III. Bedeutung im Kunstwerk
- IV. Form als Medium der Bedeutung
- V. Surreale Gegenstände
- 2. Kapitel: Das Feld der ästhetischen Gegenstände
- I. Gegenstandstheoretische Vorerwägungen
- II. Gegenständliche Reflexion
- III. Die Seinsart des Kunstwerks
- IV. Erfahrungsgehalte im Kunstwerk
- V. Veränderte Auffassung der Wirklichkeit
- 3. Kapitel: Einzelnes - Typisches - Allgemeines
- I. Die Unmittelbarkeit des Kunsterlebnisses
- II. Vom Alltäglichen zum Typischen
- III. Die Einzelheit als die Äußerlichkeit des Allgemeinen
- IV. Das Typische in "mittlerer Eigentlichkeit"
- V. Realzusammenhang und Komposition
- VI. Das Kunstwerk als "übergreifendes Allgemeines"
- VII. "Prinzip Realismus"
- III. Hauptstück: Mimesis
- 1. Kapitel: Realitätsgehalte
- I. Mimetisches Tun
- II. Grenzfälle von Mimesis
- III. Vermitteltheit der Mimesis
- IV. Evokation im Sinn
- 2. Kapitel: Reflexionsverhältnisse
- I. Reflexionsgehalt im Modus
- Il. Der Doppelaspekt der Wahrnehmung
- III. Selbstdarstellung des Scheins
- 3. Kapitel: Genesis und Strukturen der Mimesis
- I. Einübung des Wirklichkeitsverhältnisses
- II. Inkorporation, Abbild und Zeichen
- III. Fiktives Sein
- IV. Erscheinende Historizität
- 4. Kapitel: Die Kategorie Vor-Schein
- I. Bedeutungsvarianten vom Vorschein
- II. Ontologie des Noch-Nicht-Seins
- III. Das Um-Sein des Einzelnen im Bild
- IV. Gelungen-Sein
- V. Das Kunstwerk als Medium
- Vl. Die metaphysische Dimension
- IV. Hauptstück: Der Zeichencharakter des ästhetischen Gegenstands
- 1. Kapitel: Allgemeine Theorie des ästhetischen Zeichens
- I. Sache selbst und Zeichen
- Il. Zeichen und Zeichenkomplexe
- III. Ursprung von Zeichen; Gehlens Hypothese
- IV. Verselbständigung des Zeichens
- V. Selbstunterschied
- VI. Appellativer Charakter von Zeichen
- VII. Indiz - Zeichen - Emblem
- 2. Kapitel: Schrift-Zeichen, Bild, Bild-Begriffe
- I. Vom Bild zur Schrift
- II. Von der Schrift zum Bild
- III. Schrift versus Bild
- 3. Kapitel: Neue Zeichen-Welten
- I. Waren-Zeichen
- Il. Magritte: Reflexion, sichtbar gemacht
- III. Collage
- Schluß: Der spekulative Sinn des Kunstwerks
- Bildtafeln
|