Ruest, Anselm: Zum wirklichen Individuum. Prolegomena zum Personalismus


Ruest, Anselm: Zum wirklichen Individuum. Prolegomena zum Personalismus

Artikel-Nr.: 978-3-89528-374-1

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Anselm Ruests Beitrag zur Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts gerät, bedingt durch die politischen Ereignisse, zur Spurensuche. Im letzten Moment und nur durch Zufall wurde das hier vorliegenden Werk in Frankreich vor der Müllabfuhr gerettet.
Ruests Haltung zu Politik und Gesellschaft ist extrem pazifistisch, extrem antiautoritär, extrem antimilitaristisch und extrem human. Dabei hält Ruest nicht viel von sozialen Verbänden und Gemeinwesen der Menschen, die er als ‚Horden‘ charakterisiert.
Anselm Ruest (d.i. Ernst Samuel, 1878-1943) vertrat einen Individualanarchismus stirnerscher Prägung. 1911 gründete er zusammen mit Franz Pfemfert und Kurt Hiller die epochemachende Zeitschrift Die Aktion. 1912/13 mit Heinrich Lautensack und Alfred Richard Meyer Herausgeber der Bücherei Maiandros. 1919 gründete er die Dada nahestehende Zeitschrift Der Einzige, die er im ersten Jahr zusammen mit Salomo Friedlaender/Mynona herausgab. Als Philosoph und Literaturhistoriker Verfasser von Monographien von Shakespeare und Napoleon I. Herausgeber der Werke von Julius Bahnsen und anderen. 1933 Flucht nach Frankreich. 1934 rief er zusammen mit dem Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld die Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, Kunst und Literatur im Ausland, Sitz Paris ins Leben und war deren Generalsekretär. 1939/40 Odyssee durch mehrere Internierungslager. Ruest starb nach langer schwerer Krankheit 1943 in Carpentras/Vaucluse.
Das vorliegende Buch ist ein unveröffentlichtes Werk. Es ist die erste Buchpublikation von Anselm Ruest seit 1935.

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