Zeller, Rosmarie: „Letztenendes bleibt doch nur die Kunst.“

Artikel-Nr.: 978-3-8498-1528-8
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Die Untersuchung geht der Erzählkunst in den komplexen Texten Christoph Geisers nach, die keine Geschichten mehr erzählen. Sie zeigt, wie Texte mit ihren Sprachspielen die gängigen Diskurse dekonstruieren und dadurch jenes Vergnügen hervorrufen, das Roland Barthes »le plaisir du texte« nannte. Sie geht aber auch der Rolle eines Schriftstellers nach, der – einst in der linken Szene engagiert –, erkennt, dass die Gesellschaft ihn nicht mehr braucht und dass ihm letztlich nur die Kunst bleibt, mit der er seine Texte so gestaltet, dass sie der leichten Konsumierbarkeit Widerstand entgegensetzen.

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