Wir über uns 

Der Aisthesis Verlag 

Der 1985 gegründete AISTHESIS VERLAG ist ein kulturwissenschaftlicher Fachverlag mit den Programmsparten Literaturwissenschaft, Philosophie, Geschichtswissenschaft und Medientheorie. In den bald funfundzwanzig Jahren seines Bestehens hat sich AISTHESIS als ein führender Wissenschaftsfachverlag im Segment Literatur- und Kulturwissenschaft etabliert. 

Von 1997 bis 2009 kooperierte AISTHESIS mit dem Deutschen Germanistenverband, dessen Mitgliederzeitschrift „Mitteilungen“ hier ebenso erschien wie die Konferenzbände der Germanistentage seit 1997. Seit 1999 erscheinen bei AISTHESIS die „Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen“. Das besondere Profil des Verlags manifestiert sich auch in seinen renommierten Reihen etwa zur Literatur des Vormärz („Vormärz-Studien“ und „Jahrbuch des Forum Vormärz Forschung“ sowie „Grabbe-Jahrbuch“), zur medialen Entwicklung und zum Medientransfer in der Moderne („Bild und Schrift in Bewegung“, „Bild – Schrift – Cyberspace“ und „Kulturen des Komischen“). Besondere Aufmerksamkeit erfährt die 1992 begonnene Verlagsreihe „AISTHESIS ESSAY“, in der angesehene Autoren der deutschen und internationalen Literaturwissenschaft viel beachtete Studien vorgelegt haben.

In den letzten Jahren hat sich AISTHESIS auch auf dem Gebiet der Texteditionen profiliert: Seit 2005 erscheint die von Ingrid Pepperle initiierte und betreute historisch-kritische Ausgabe der Werke und Briefe Georg Herweghs. Im selben Jahr erschienen der 18. Band der Georg-Lukács-Werkausgabe sowie eine Ausgabe der Werke und Briefe von Katharina Busch-Schücking. 2007 folgte eine zweibändige Edition von Peter Hilles „Werke zu Lebzeiten“. In der Reihe „Nylands Kleine Westfälische Bibliothek“ werden seit 2008 in Form handlicher Lesebücher Werkauswahlen wichtiger westfälischer Schriftsteller ediert. 2009 erschienen die Bände 5 (1930-2/1933) und 6 (2/1933-1935) der auf neun Bände angelegten Kritischen Ausgabe der „Essays und Publizistik“ von Heinrich Mann, herausgegeben von Wolfgang Klein, Volker Riedel und Anne Flierl.

Der Erforschung von Reiseliteratur und Texten zu den Metropolen Berlin, Paris, Moskau widmet sich die Reihe „Reisen Texte Metropolen“. Seit 2007 werden in der neuen Verlagsreihe „Moderne-Studien“ Forschungsergebnisse zur literarischen Verarbeitung gesellschaftlicher Modernisierungen im frühen 20. Jahrhundert vorgelegt und in der Reihe „Chironeia – Die unwürdigen Künste“ von Sven Hanuschek Studien zur deutschen Literatur seit der frühen Moderne herausgegeben.

Einen weiteren Schwerpunkt der Verlagsarbeit bilden Arbeiten zum Themenkomplex Nationalsozialismus / Antisemitismus / Holocaust, zu dem wichtige Publikationen in verschiedenen Reihen des Verlags erschienen sind und weiter erscheinen werden.

Name: Aisthesis bezeichnet - im Dreischritt der klassischen Poetik aus Poesis, Aisthesis und Katharsis - das Vermögen, Kunstwerke angemessen wahrnehmen zu können. Aisthesis bildet somit das rezeptive Gegenstück zur künstlerischen Produktion. In diesem Sinn steht der AISTHESIS VERLAG für ein Programm, das dazu beitragen möchte, die Wahrnehmung von Kunst - und der Wirklichkeit, mit der sie sich auseinandersetzt - durch neue Einsichten, Entdeckungen und Erkenntnisse zu erweitern.  Zum Begriff „Aisthesis“ siehe hier.

Verleger: Detlev Kopp, Dr. phil., geb. 1953, studierte Germanistik und Geschichte. 1982 Promotion an der Universität Bielefeld. (Buch-)Veröffentlichungen zu Christian Dietrich Grabbe, Karl Gutzkow, zur Literatur des Vormärz, zur Wissenschaftsgeschichte der Germanistik und zur Geschichte des Lesens.
Michael Vogt, Dr. phil., geb. 1952, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte. 1981 Promotion an der Universität Bielefeld. Buchveröffentlichungen zu Christian Dietrich Grabbe, Georg Weerth, Wilhelm Busch, Josefa Metz und Ernst Jandl, zum Verhältnis „Vormärz und Klassik“ sowie über „Literatur-Konzepte im Vormärz“. 

Reihen: Neben dem („weißen“) Hauptprogramm erscheinen im AISTHESIS VERLAG folgende Reihen:



Der Aisthesis Verlag ist Mitglied des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Zustifter der Kurt-Wolff-Stiftung